Selbstorganisationstheorie


Selbstorganisationstheorie
Theorie irreversibler Prozesse in nicht linearen dynamischen Systemen, in denen das Zusammenwirken von Elementen oder Teilsystemen zu komplexeren Strukturen auf der Ebene des Gesamtsystems führt. Die Strukturen sind damit das Resultat innerer Wechselwirkungen, nicht einer externen ordnungschaffenden Leistung ( Synergetik). In Bezug auf die System-Umwelt-Differenz betrachtet die S. Systeme, deren Prozesse darauf gerichtet sind, das System selbst ständig neu zu produzieren und je nach Umweltzustand zu reorganisieren.

Lexikon der Economics. 2013.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Erfahrung — Als Erfahrung wird zweierlei bezeichnet: im Einzelfall ein bestimmtes Erlebnis eines Menschen in Form eines von ihm selbst erlebten und damit selbst wahrgenommenen Ereignisses, oder allgemein – und dann im Sinne von „Lebenserfahrung“ –… …   Deutsch Wikipedia

  • Lebenserfahrung — Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. Als Erfahrung wird zweierlei bezeichnet: im Einzelfall ein… …   Deutsch Wikipedia

  • Stadtentwicklung: Das neue Bild der Stadt als Superorganismus —   Brasilia ist die zu Beton, Glas und Grünflächen erstarrte Vorstellung, Städte ließen sich ebenso am Reißbrett planen wie Maschinen. Nicht nur das Scheitern der »aus dem Boden gestampften« brasilianischen Hauptstadt, sondern der Blick auf die… …   Universal-Lexikon

  • evolutorische Ökonomik — 1. Einordnung: Die Vertreter der e.Ö. stehen in der Denk Tradition J.A. Schumpeters und begreifen Wirtschaften als einen offenen, evolutorischen Vorgang, der zeit und pfadabhängig und insofern irreversibel ist. Im Zentrum der e.Ö. stehen nicht… …   Lexikon der Economics

  • Brückensprache — Sprache, die mit metadisziplinären Konzepten wie z.B. ⇡ Chaos, Dynamik, Fluktuation, Irreversibilität, ⇡ Komplexität, ⇡ Selbstorganisationstheorie, Stabilität oder ⇡ System (Autopoiese, ⇡ dissipative Strukturen, Kybernetik, ⇡ Systemmanagement, ⇡… …   Lexikon der Economics

  • Ordnung — Voraussetzung für die Wahrnehmung und Beschreibung eines Systems, dessen Struktur oder Hierarchie. O. ist immer von der Wahrnehmung der ein System beobachtenden Person abhängig. Sie zeigt sich in belebten Systemen in einer wahrnehmbar… …   Lexikon der Economics

  • Synergetik — Lehre vom Zusammenwirken; von H. Haken Anfang der 70er Jahre begründeter Ansatz zu einer allgemeinen Theorie der Selbstorganisation (⇡ Selbstorganisationstheorie). Gegenstand ist die Untersuchung von strukturellen raumzeitlichen… …   Lexikon der Economics

  • System — I. Begriff:1. Menge von geordneten Elementen mit Eigenschaften, die durch Relationen verknüpft sind. Die Menge der Relationen zwischen den Elementen eines S. ist seine Struktur. Unter Element versteht man einen Bestandteil eines S., der innerhalb …   Lexikon der Economics


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.